Dezember 2015

Interview mit Schauspieler Nadir Saribacak

Erschinen im: http://dtj-online.de/wir-sind-in-einer-verfassung-in-der-wir-uns-vor-woertern-fuerchten-67719

 

Nadir Sarıbacak erhält Goldene Orange und wird bei der Verleihung zensiert

„Wir sind in einer Verfassung, in der wir uns vor Wörtern fürchten“

Nadir Sarıbacak ist zweifellos einer der begnadetsten Schauspieler der Türkei. Bei der Verleihung der Goldenen Orange, dem türkischen Oscar, sorgte er für einen kleinen Eklat. Im Interview erklärt er die Hintergründe und warum er gern öfter im Ausland arbeiten würde, aber noch nicht kann.
von Hüseyin Topel
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Interview mit Schauspieler Osman Sonant

Erschinen im: http://dtj-online.de/wir-sind-in-einer-verfassung-in-der-wir-uns-vor-woertern-fuerchten-67719

Die Türken und ihre Serien

Türkischer Seriendarsteller Osman Sonant: „Leyla und Mecnun war ein Meilenstein für mich“

Die Türken sind verrückt nach Serien und machen mittlerweile rund um den Globus Geld damit. Eine der beliebtesten Serien zuletzt war „Leyla und Mecnun“. Dennoch wurde sie abgesetzt. Wir sprachen mit einem Serienschauspieler.
von Hüseyin Topel
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Gedanken zum Ende des Jahres

Ich wünsche allen Menschen auf dieser Welt die Weihnachten feiern wundervolle Festtage!

Es sind heutzutage viele Menschen, die Weihnachten feiern, obwohl sie eigentlich keinen bestimmten Glauben haben. Das ist meiner Ansicht nach kein Widerspruch, denn Menschen sollten sich, fern von jeglicher Zugehörigkeit und Ausgrenzung, gemeinsam freuen können. Weihnachten, also die Feierlichkeiten anlässlich der Geburt des Jesus von Nazareth, haben sich in der Menschheitsgeschichte zu einem Paradebeispiel dieser internationalen Freude entwickelt. Hier muss man zunächst inne halten und auch als Angehöriger anderer Religionen und Weltanschauungen den nötigen Respekt zum Ausdruck bringen.

Ferner ist es als Muslim kein Problem für mich, Weihnachten als etwas wunderschönes zu betrachten. Es ist auch kein Problem für mich zu sagen “Weihnachten” hat in meinem Leben einen besonderen Stellenwert. Ich bin als gebürtiger Kölner zwar in einem muslimischen Haus aufgewachsen und habe ein muslimisch-religiöses Umfeld gehabt, in dem ich mich nach wie vor sehr wohl fühle, aber in der Schule, bei Freunden und im Alltag habe ich stets viel Weihnachten beobachtet und miterlebt.

Ich habe dabei keine Spannungen zwischen dem, was ich zu Hause gelernt habe und dem, was ich in der Öffentlichkeit, inmitten der Mehrheitsgesellschaft gelernt habe, erlebt. Mehr sogar: Das alles hat sich in meinem Leben nur als Bereicherung erwiesen. Während nur Deutsche lediglich Weihnachten haben, und Türken lediglich den Ramadan und das darauf folgende Fest feiern, habe ich als Deutsch-Türke sowohl Weihnachten, als auch den Ramadan.

Übrigens ist die Feier der Geburt des Propheten Jesus auch für Muslime von enormer religiöser Bedeutung. Ich fühle mich aus besagten Gründen zu Weihnachten hingezogen. Zudem war dieses Jahr  auch aus einer anderen Perspektive ganz besonders. Die Geburt des Propheten Muhammed (Friede sei mit ihm) lag nur wenige Tage hinter Weihnachten. Wie das zustande kam? Und warum der Geburtstag des Propheten Muhammed (Friede sei mit ihm) wandert? Der Grund ist einfach, denn der Kalender der Muslime richtet sich nach den Mondtagen. Deshalb wandert der muslimische Kalender immer um ca. 10 Tage rückwärts. Noch vor wenigen Tagen durfte ich mich über den Geburtstag Muhammed´s (Friede sei mit ihm) freuen und nun kann ich mich mit meinen Freunden, die sich am Tannenbaum zusammentreffen über die Geburt Jesus (Friede sei mit ihm) freuen.

Noch einen guten Rutsch.

 

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